Sport

Auf dem Gebiet des Sports habe ich für mich in den letzten Jahren ein paar Entdeckungen gemacht, die ich nur jedem empfehlen kann. Der Sport hat sehr, sehr viele Gesichter. Meine Erfahrungen sind natürlich noch jung und deswegen auch nicht besonders umfangreich. Trotzdem möchte ich ein paar Worte zu meinen bisherigen 3 Lieblingsthemen verlieren.

1. Laufen
Damit hat im Grunde alles angefangen. Vor 4 Jahren hatte ich das Gefühl, dass ich zu dick, zu träge und ergo körperlich kaputt gehen würde. Es war mir peinlich, wenn ich jemandem beim Laufen begegnet bin. Dass ich mich fürs Laufen entschieden habe, hängt in erster Linie mit dem guten Zeit-Leistungs-Verhältnis zusammen. Außerdem braucht man eigentlich nicht viel dazu außer Schuhe. Irgendwann werden auch die Ansprüche an die Kleidung steigen, aber das ist am Anfang, wenn die Trainingseinheiten schnell vorbei sind, nicht so wichtig. Ein weiterer Vorteil des Laufens ist, dass man es immer und überall machen kann. Man braucht kein Gerät, wie etwa ein Fahrrad oder gar ein Hallenbad oder einen See dazu. Raus zur Türe und los geht's! Dass ich heute da stehe wo ich bin, liegt im Grunde an einer Verkettung von - wie ich zumindest finde - günstigen Umständen. Jetzt bin ich stolz, wenn mir jemand beim Laufen meinen Weg kreuzt. Zwischenzeitlich habe ich an einigen 10km Volksläufen teilgenommen und 2 Halbmarathon Wettkämpfe bestritten. Das schöne ist: alle meine Leistungen sind noch ausbaufähig. So gilt es derzeit für mich, die 10km unter 40min24sek zu schaffen, die HM-Distanz sollte ich bei Zeiten unter 1h33min10sek hinter mir lassen. Wer sich fürs Laufen interessiert, kann sich bei mir gerne über alles erkundigen. Links zu weiteren interessanten Informationen zu diesem Thema findet ihr selbstverständlich unter dem Menüpunkt "Links".

2. Rad fahren
Das war eigentlich das, was ich immer schon machen wollte - Rennrad fahren. Der damals wirklich sehr exklusive Drahtesel, den ich mir zugelegt habe, stand aber bis auf zwei, drei Ausfahrten im Jahr nur hübsch im Hausgang herum. Jetzt, wo ich schon mal mit dem ein oder anderen Hobbyradler mithalten könnte, wirkt er bereits ein bisschen veraltet in seinem blauen Stahlkleid. Aber egal, es ist immer noch ein absolut cooles Bike, das seinen Zweck mehr als erfüllt. Der offenkundige Nachteil beim Radfahren gegenüber dem Laufsport ist, dass das Aufwand-Nutzen-Verhältnis nicht besonders günstig ist. Wer viele Kalorien in kürzester Zeit verlieren will, ist mit Rad fahren deutlich schlechter beraten als mit dem Laufen. Wenn man aber eines Tages anfängt, den Sport ansich (und nicht nur sein Früchte) zu schätzen, so ist man auch gerne bereit, etwas mehr Zeit damit zu verbringen. Wenn 4 Stunden Sport machen wirklich Zweck sind und nicht nur als Zeit, die man woanders abzwacken muss, empfunden wird, dann ist Radfahren etwas sehr schönes. Man kommt weit herum, lernt dabei seine erweiterte Umgebung und manchmal auch ein paar andere "Sportsfreunde" kennen. Gerade Karlsruhe mit dem Schwarzwald, dem Elsass und dem Kraichgau in der Nachbarschaft bietet eine Unmenge wunderschöner Ausfahrten. Ich selbst habe bisher so gut wie überhaupt keine Wettkampferfahrung auf dem Rad, ich denke, das wird wohl auch so bleiben da ich große Angst vorm Fahren im "Peloton" habe. Aber zum Trumbergrennen und zu einem Duathlon hat es gereicht. Und beides waren sehr schöne Erfahrungen.

3. Bergwandern
Hierbei handelt es sich meines Erachtens nicht unbedingt um eine Sportart. Aber es ist doch sehr hilfreich, wenn man über eine gewisse Fitness verfügt, bevor man sich in Höhen jenseits der 4000m begibt. Und je nach Route empfiehlt es sich völlig unabhängig von der absoluten Höhe, schon mal ein bisschen was fürs Herz-Kreislauf-System getan zu haben, bevor man 700 Höhenmeter oder mehr pro Tag zurücklegen möchte. Das wirklich faszinierende für mich an dieser Sache ist die Abgeschiedenheit vom Alltag, von der "normalen" Zivilisation. Ich habe bisher noch keine wirklich beängstigenden Situationen erleben müssen, aber man setzt sich der Natur doch in anderer Art und Weise aus, als ich es bisher gewohnt war. Und einmal durfte ich auch schon miterleben, wie die Temperatur innerhalb von etwa 10 min um 15 Grad gefallen ist, und der blaue Himmel sich in ein dunkles Wolkenmeer verwandelt hat, aus dem es eimerweise schüttete, begleitet von Sturm und Hagel. Wahnsinn! Wer in die Berge will, sollte sich vorher gut informieren über Hütten, Wetterverhältnisse, Übernachtungsmöglichkeiten, etc. Außerdem ist eine gute Ausrüstung sehr sinnvoll. Das geht über die Kleidung, Essen, Getränke, Karte, Werkzeuge, Taschenlampe bis hin zum Rucksack, Zelt oder gar Steigeisen. Außerdem empfiehlt es sich für Notsituationen ein Handy dabei zu haben. Am besten, ihr nehmt jemanden mit, der sich damit auskennt, so wie ich. Dann könnt ihr Euch auf das Wesentliche konzentrieren: die Natur!
Euer Hip